Supervision -
Perspektiv-Wechsel und produktive Pause
Welche Situationen gab es in Ihrem beruflichen Leben, in denen Sie sich eine Pausetaste gewünscht haben, um in Ruhe nachzudenken? Und vielleicht noch eine Kamera, um aus der Situation herauszoomen und eine andere Perspektive einnehmen zu können?
Bei Supervision handelt es sich um eine besondere Form der Beratung im beruflichen Kontext, bei der das eigene Handeln reflektiert wird. Dabei werden Umgebungsbedingungen und Situation einbezogen, Herausforderungen und Ressourcen werden sichtbar.
Als systemische Supervisorin unterstütze ich Sie gern in den beschriebenen Bereichen.

Teamsupervision/ Teamentwicklung
Teamsupervision eignet sich als regelmäßige Unterstützung und Begleitung bei der Entwicklung von Teams.
Sie bietet einen strukturierten Raum dafür, Gedanken und Ideen zu besprechen sowie gemeinsam an konkreten Fragestellungen zu arbeiten.
Denn Teamarbeit lebt von einer passenden Mischung aus Improvisation und Klarheit, Miteinander und Individualität, Intuition und Struktur - und vor allem gemeinsamen Austauschräumen.
Unterstützend wirkt hier insbesondere die Strukturgebung von außen, die Arbeit mit Perspektiven und eine wertungsfreie Umgebung, in der wertvolle Teamressourcen auftauchen dürfen.

Einzelsupervision & Coaching
Im Rahmen einer Einzelsupervision werden individuelle berufliche Anliegen geklärt. Dabei können beispielsweise die Stärkung von Ressourcen, Arbeit mit Rollen oder berufsbiographische Themen aufgegriffen werden.
Beim Coaching erfolgt die gemeinsame Erarbeitung konkreter Ziele über einen bestimmten Zeitraum. Mögliche Herausforderungen können aus unterschiedlichen Arbeits- und Lebensbereichen kommen.
Die Unterstützung bezieht sich im Wesentlichen darauf, an den Schritten zum Erreichen der Ziele zu arbeiten und dabei kontinuierlich zu überprüfen, ob der eingeschlagene Weg weiter verfolgt werden soll oder wie gemeinsam Alternativen erarbeitet werden können.

Fallbesprechung/
Fallsupervision
Fallsupervisionen werden in der Regel an den Stellen eingesetzt, an denen Menschen mit Menschen arbeiten.
Sie besteht in der gemeinsamen Reflexion besonders komplexer beruflicher Fälle durch Fachkräfte.
Auch für Führungskräfte und Personalverantwortliche sind Fallbesprechungen ein wirksames Werkzeug der Mitarbeiter- und Unternehmensführung.
Dabei spielen eigene Haltung und Entscheidungssicherheit ebenso eine Rolle wie fachliches Wissen und Erfahrung.
Diese Form der Unterstützung dient dem gemeinsamen Sortieren und der Stärkung der beruflichen Rolle.
Branchen und Zielgruppen
Ich arbeite branchenübergreifend für sehr unterschiedliche Organisationen und Zielgruppen. Damit wird die Arbeit als Supervisorin bunt und abwechslungsreich, zugleich lerne ich von den Erfahrungen aus sehr verschiedenen Arbeits- und Lebenswelten.
Zumeist wird Supervision aus dem Gesundheits- und Sozialwesen angefragt und ist auch historisch dort verankert. Als Werkzeug zur Reflexion, Klärung und Weiterentwicklung kann Supervision in sehr vielen Bereichen wirksam sein, so dass ich hier einen bewusst nicht abschließenden Überblick über die Einsatzmöglichkeiten gebe. Ich möchte vielmehr anhand von Beispielen einen konkreten Eindruck von der supervisorischen Arbeit vermitteln.
Supervision kann branchenübergreifend und unabhängig von der Organisationsform durchgeführt werden. Grundsätzlich sind in allen Bereichen Supervisionen für Einzelpersonen, Teams und als Fallbesprechung möglich. Die Supervisionen können auf regelmäßiger Basis mit fest geplanten Terminen in den für Sie passenden Abständen erfolgen. Auch anlassbezogen kann Supervision zum Umgang mit bestimmten Ereignissen oder der Klärung konkreter Anliegen durchgeführt werden. Erfahrungsgemäß ist auch in diesen Fällen im Sinne der Nachhaltigkeit die Durchführung von mindestens zwei Terminen hilfreich.
Angebote für Organisationen und Einrichtungen
- zur Teamentwicklung als Teil von Personalentwicklung
- Begleitung in Veränderungssituationen
- Umgang mit Arbeitsbelastung und wechselnden Anforderungen
- Klarheit in Rollen, Aufgaben und Verantwortung
- berufliche Weiterentwicklung
- Veränderung von Qualität und Ergebnissen
- als Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements
- Förderung von Zufriedenheit und Motivation
- als Teil nachhaltiger Organisationsentwicklung
- Sichtbarmachen und Arbeit mit Dynamiken im Team
- Unterstützung von organisatorischem Wandel
- Veränderung von Kommunikation
- Reflexion und Klärung konkreter Fälle, beispielsweise für Personalverantwortliche oder mit besonderen Funktionen beauftragte Personen
Supervision für Kliniken/ Gesundheitsversorger
- Arbeit in multiprofessionellen Teams
- organisatorische und strukturelle Herausforderungen
- Umgang mit Arbeitsbelastung und Erschöpfung
- Erhöhung der Resilienz
- als Teil von Organisations- und Teamentwicklung
- Selbstverständnis als Teil des Gesundheitssystems
- Aufbau persönlicher Kompetenz, beispielsweise zur Patientenkommunikation, Arbeit mit Angehörigen oder in Netzwerken
- fachliche Reflexion und Qualitätssicherung, insbesondere in Form von Fallsupervision
- Reflexion im Kontext Gesundheit und Krankheit, Tod und Sterben
- Umgang mit potenziell belastenden Situationen
- Kommunikation und Konfliktmanagement
- Rollenklärung und Verantwortungsübernahme
- Reflexion zu besonderen Themenfeldern
Leitungssupervision:
Supervision für Führungskräfte und Leitungsteams
- besondere Herausforderungen für Führungskräfte
- Rolle und Verantwortung
- Treffen von Entscheidungen
- Vorbereitung auf neue Führungsrollen
- Erhöhung der Führungskompetenz
- Umgang mit Macht, Hierarchie und Widerstand
- Reflexion des eigenen Führungsstils
- Entstehung von Führungsteams oder Änderungen in der Leitung - Umgang mit Werten, Reflexion zum Vorgehen, Teambildung
- Besprechung konkreter Führungssituationen
- Umgang mit besonderer Komplexität und den zahlreichen Verantwortungsebenen
- Rollen und Prozesse in einer Organisation
- Standards, Verantwortung und Erwartungen der Akteure und der reflektierten Umgang damit
Wussten Sie, dass es im Rahmen der systemischen Supervision Methoden gibt, die speziell für das Thema "Führung" entwickelt wurden?
Supervision im Kontext Notfallpsychologie
- Einsatznachsorge
- Unterstützung der Verarbeitung herausfordernder Situationen durch Reflexion, Klärung und Entlastung
- Entwicklung neuer Handlungsperspektiven
- besondere Rolle von Fallbesprechungen
- Förderung von Teamarbeit und Zusammenhalt
- Umgang mit strukturellen und organisatorischen Herausforderungen
- Belastungsmanagement
- Prävention und Resilienz
- Reflexion zu konkreten Themen
- Kompetenzerweiterung und Qualitätssicherung
- Reflexion der eigenen Herausforderungen
- Weiterentwicklung im Hinblick auf die Integration der Erlebnisse in die eigene (berufliche) Biographie
Zur Konkretisierung: In der notfallpsychologischen Arbeit wird oft in Tätigkeiten für vom Ereignis Betroffene und Einsatzkräfte/ Akteure unterschieden. Akteure sind dabei die Personen, die im Rahmen des Ereignisses "agieren" - in einer notfallpsychologischen Situation in einem Unternehmen kann es sich hier beispielsweise um das Kollegium handeln.
Supervision hat auch hier viele Facetten und wird immer in dem Rahmen und der Mischung an Struktur und Empathie geführt, die in der konkreten Situation hilfreich ist.
Supervision in Schule und Lehre
- zentraler Bestandteil der pädagogischen Arbeit und Qualitätssicherung
- Reflexion beruflicher Situationen
- Entwicklung neuer Perspektiven
- konstruktiver Umgang mit konkreten Herausforderungen
- Unterrichtsvorbereitung
- pädagogischer Anspruch und Rollenverständnis
- professionelle Nähe und Distanz
- Umgang mit Klassen und Schüler*innen
- Erweiterung der Handlungsmöglichkeiten
- Entlastung und Strukturierung
- Stärkung der professionellen Rolle
- Erhöhung der pädagogischen Handlungskompetenz
- Zusammenarbeit im Kollegium
- Prävention und Gesundheitsmanagement
- Bewältigung von konfliktreichen Situationen
- Umsetzung eigener Ideen und Ziele
- zielgruppenspezifische Supervisionen für Schulleitungen, Schulsozialarbeitende, schulpsychologisch Tätige und weitere Berufsgruppen
Supervision in Konfliktsituationen
Hier sprechen wir über eine besondere Form von Supervision, die in der Regel mit einem Team oder einem Teil eines Teams sowie meist anlassbezogen durchgeführt wird.
Die Supervision kann auch hier unterschiedliche Ziele verfolgen - der besondere Wert liegt meist in wenigen zentralen Faktoren begründet:
Es gibt Unterstützung für ein Thema, zu dem es unterschiedliche Perspektiven geben kann. Jemand "von außen" ist als neutraler Partner in den Prozess involviert. Mit Unterstützung gelingt es leichter, verschiedene Perspektiven und eine Metaebene einzunehmen. Das Besprochene wird in kleine, gangbare Schritte übersetzt.
Supervision für Vereine und im Ehrenamt Tätige
Vereine spielen eine zentrale Rolle als Träger in der Gesellschaft. Sie sind mit verschiedensten Aufgaben betraut und in unterschiedlichsten Kontexten tätig. In Grad der Organisation, Rechtsform, Größe und Zweck unterscheiden sich Vereine wesentlich, sind zum Teil auch Arbeitgeber und sehr häufig basiert ein großer Teil ihrer Arbeit auf dem Ehrenamt. Im Rahmen von Hilfseinsätzen und freiwilligem Engagement gibt es auch Ehrenamt ohne Vereinsstruktur im Hintergrund. Die Supervisionsanliegen können vergleichbar mit denen einer anderen Organisationsform sein.
- Teambildung
- strukturelle Fragestellungen
- Entlastung
- Klärung von Rolle und Verantwortlichkeiten
- Selbstverständnis
- Selbst- und Zeitmanagement sowie Prävention vor Überlastung, insbesondere bei Vorhandensein mehreren Funktionen
- Rollenkonflikte
- Kommunikation
Supervision für Sie
Sofern dieser Überblick über mögliche Supervisionsangebote für Sie hilfreich war, freue ich mich.
Sollten Sie bereits gute Erfahrungen mit Supervision oder vergleichbaren Formaten gemacht haben, erzählen Sie mir gern davon. Und wenn Sie neugierig auf Supervision geworden sind, erzähle ich Ihnen gern etwas darüber.
Sollten Sie Ihr konkretes Anliegen hier nicht wiederfinden, melden Sie sich gern. Einerseits kann ich Sie vielleicht dennoch unterstützen und andererseits darf meine Liste möglicher Einsatzgebiete gern auch wachsen.
Ich freue mich auf unseren Austausch.
Wie wirksam ist Supervision?
Keine Supervision ist wie die andere und meine subjektive Antwort auf diese Frage als Systemikerin und Psychologin ist daher auch: es kommt darauf an.
Meine Hypothesen dazu sind:
Menschen sind in der Regel arbeits- und handlungsfähig ohne und mit Supervision.
Bestenfalls zeichnen sich Supervisoren durch einen guten Methodenkoffer und eine eigene Haltung sowie Arbeitsweise im Umgang mit den Methoden aus.
Die Bedeutung von Reflexion als "Werkzeug" in der Berufswelt (und Lebenswelt) bewegt sich auf einem detailreichen Kontinuum von irrelevant bis unverzichtbar (ergänzende Vermutung: sie ist deutlich häufiger mindestens relevant).
Systemische Supervision ist aus meiner Sicht in der Regel sehr leistungsfähig, wenn sie in passender Form genutzt wird.
